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Fördermöglichkeiten

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die notwendige Weiterbildung nicht aus eigenen Mitteln zahlen zu müssen. Folgend geben wir einen Überblick über z.Z. vorhandene Förderprogramme:

 

Für Arbeitssuchende oder Mitarbeiter in Kurzarbeit: Bildungsgutschein

Ob eine Weiterbildungsförderung möglich ist, entscheidet die Agentur für Arbeit Ihres Wohnortes. Entscheidungskriterien sind Ihr bisheriger beruflicher Werdegang und die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Wird die Notwendigkeit einer beruflichen Weiterbildung festgestellt, kann Ihr zuständiger Arbeitsberater für Sie einen Bildungsgutschein ausstellen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Damit können Sie sich eine Qualifizierung entsprechend dem Bildungsziel bei einem regionalen (zertifizierten) Bildungsträger suchen. Wichtig: Der Bildungsgutschein muss von der cpi consulting + training GmbH vor Beginn der Maßnahme bei der Agentur für Arbeit eingereicht werden!
Bitte setzen Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung (Tel: (+49) 40 - 30 68 06-0). Gern vereinbaren wir mit Ihnen einen persönlichen Beratungstermin.

 

Für Beschäftige in Hamburg: Weiterbildungsbonus

Wer seinen Arbeitsplatz dauerhaft sichern oder beruflich aufsteigen will, muss sich weiterbilden. Dieses Vorhaben unterstützt in Hamburg das vom Europäischen Sozialfonds ESF und der Behörde für Wirtschaft und Arbeit geförderte Projekt „Weiterbildungsbonus“. Wir übernehmen gern für Sie das Ausfüllen der Formulare.

Die Zielgruppe sind Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer (d. h., dass sie mindestens 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450,- € monatlich verdienen), die im Rahmen des Hamburger Modells gefördert werden. Der ESF fördert bis zu 100 Prozent der Kosten, bis maximal 2.000 Euro. Weitere Informationen zu dem Weiterbildungsbonus „Hamburger Modell“ erhalten Sie unter: www.weiterbildungsbonus.net

 

Für Beschäftigte bundesweit: Bildungsprämie

Die Voraussetzungen für den Prämiengutschein sind gegeben, wenn Sie durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000 Euro beträgt – bei gemeinsam Veranlagten (z. B. Ehepartnern) dürfen es bis zu 40.000 Euro sein unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge. Wer eine Weiterbildung in Anspruch nimmt, bekommt einen Prämiengutschein, der die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro abdeckt.

Die Förderkriterien werden bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle vor Ort individuell geprüft. Eine weitere formale Voraussetzung für eine Förderung ist daher der Besuch einer solchen  Beratungsstelle, die es bundesweit flächendeckend gibt. Über die Website www.bildungspraemie.info oder über die kostenlose Hotline 0800-2623 000 kann jeder erfahren, wo sich die nächste Beratungsstelle befindet.

Was wird gefördert?
Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt und Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer.

Wer wird gefördert?
Erwerbstätige in verschiedenen Formen, Angestellte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige und Berufsrückkehrer/innen.

 

Für Beschäftigte in Niedersachsen: Individuelle Weiterbildung

Mit dem Programm "IWiN - Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen" fördert das Land Niedersachsen die Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hierzu werden Zuschüsse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Niedersachsen gezahlt. Durch die Förderung sollen sich die niedersächsischen KMU und deren Mitarbeiter/ -innen weiterentwickeln, um sich den neuen Herausforderungen der sich ständig ändernden Märkte stellen zu können. Für die Beratung und Antragstellung der KMU wurden in ganz Niedersachsen Regionale Anlaufstellen eingerichtet, die den antragstellenden Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen.

Förderfähige Unternehmen
Durch die Förderung von individuellen Weiterbildungsmaßnahmen soll der Strukturwandel in Niedersachsen unterstützt werden. Eine Förderung erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Betriebssitz in Niedersachsen.
Kleine und mittlere Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und haben einen Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. Euro oder beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und haben eine Bilanzsumme von weniger als 43 Mio. Euro. Bei der Größenermittlung werden auch Partnerunternehmen und verbundene Unternehmen mitgezählt. Wenn das antragstellende Unternehmen also Beteiligungen an anderen Unternehmen besitzt oder andere Unternehmen an dem antragstellenden Unternehmen beteiligt sind, dann müssen die jeweiligen Größen aller Unternehmen addiert werden. Sollte dieses bei Ihnen der Fall sein, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrer Regionalen Anlaufstelle auf, da bei der Ermittlung unterschiedliche Konstellationen zu berücksichtigen sind.

Förderfähige Weiterbildung
Gefördert wird die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten in niedersächsischen kleinen und mittleren Unternehmen oder von Betriebsinhaberinnen bzw. Betriebsinhabern von Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen.

Wichtig ist, dass die Weiterbildung zur Anpassung an den Strukturwandel des antragstellenden Unternehmens beiträgt. (siehe auch die Rubrik "Förderung -> Beispiele") So sollen sich z.B. die Unternehmen durch die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter/innen neue Geschäftsfelder erschließen können, die Beherrschung neuer Technologien erlernen oder sich für internationale Geschäfte fit machen. Kurzum: Die Unternehmen sollen ihre Wettbewerbsfähigkeit in den sich immer schneller verändernden Märkten erhöhen. Die Weiterbildung sollte in Niedersachsen durchgeführt werden.

Förderhöhe
Die Förderung erfolgt in Höhe eines Zuschusses zu den Kosten der Weiterbildung. Gefördert werden die tatsächlichen Ausgaben für die Weiterbildung bis zu einer Höhe von 20,00 Euro pro Stunde und Teilnehmer/innen.

Über die Höhe der Förderung entscheidet die Regionale Anlaufstelle auf der Grundlage des Antrags und der Richtlinienbestimmungen.
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